Grube Carl – eine Erfolgsgeschichte

Herausragender Projektschwerpunkt der vergangen Jahre war die Entwicklung des neuen Stadtteils „Grube Carl“.

Das Betriebsgelände der ehemaligen Brikettfabrik Grube Carl wurde von der SEG Frechen in den Jahren 2002 – 2011 aufbereitet und erschlossen. Heute präsentiert sich das beliebte Wohnviertel als ein gelungenes städtebauliches und architektonisches Ensemble aus gekonnt restaurierten und zu hochwertigen Wohn- und Gewerberäumen umfunktionierten Fabrikgebäuden sowie modernen Ein- und Mehrfamilienhäusern.

Doch die Entwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen: Im Umfeld des Pressen- und Trockenhauses stehen noch rund 6.500 m² Flächen für Versorgungsinfrastruktur zur Verfügung.

Und mit der Erschließung der Planzellen 5 und 6 im äußeren Bereich der Grube Carl schreitet die Entwicklung des neuen Stadtteils auch in den kommenden Jahren weiter voran. Hier sollen neben Ein- und Zweifamilienhäusern für junge Familien auch generationsübergreifende Wohnangebote in Form von Wohnhöfen mit Gemeinschaftseinrichtungen geschaffen werden.

Insgesamt stehen in den Planzellen 5 und 6 noch folgende Flächen zur Verfügung:

Bruttobauland BBL: 78.600 m²
Nettobauland NBL: 61.900 m²
GRZ: 0,4 / 0,6
Geschossigkeit: II und III
KiTa 4-­gruppig: 3.000 m²
Mehrgenerationenpark: 13.500 m²
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Fortschreibung Konzeptplanung I Planzelle 5+6

Ausgezeichnet wohnen

Die Grube Carl ist kein gewöhnliches Stadtentwicklungsprojekt und dies wurde auch in verschiedenen Veröffentlichungen und Auszeichnungen regional und überregional gewürdigt.

Selten haben es Städteplaner, Ingenieure und Architekten mit solch einem Glücksfall für den Denkmalschutz zu tun. Das in exponierter Lage hoch über Frechen gelegene Gelände war 90 Jahre lang als Brikettfabrik in Betrieb und wurde erst 1995 stillgelegt. Daher präsentierte sich die gut erhaltene Bausubstanz als hervorragende Grundlage für eine behutsame Umgestaltung von Gelände wie Gebäuden. Viele alteingesessene Frechener sind froh, dass die Rettung dieses architektonischen Wahrzeichens der Stadt gelungen ist und die Grube Carl nicht nur neu belebt, sondern sich sogar zum Mittelpunkt eines neuen Frechener Stadtteils gemausert hat.

Architekten

– Herbert Stegbauer, Frechen (Nassdienst)
– ASTOC Architects + Planners – Peter Berner, Köln (Trocken- und Pressenhaus, Niederdruckkesselhaus)
– Becker & Laß-Adelmann, Bonn (E-Zentrale, Kühlhaus)
– Miksch + Partner, Düsseldorf (Werkstatt, Kühlhaus)

Technische Infrastruktur / Erschließung

Büro Dillig Ingenieure, Simmern

Grube Carl – Ansicht heute

Grube Carl – Ansicht 1979 - 2002

Downloads - Grube Carl

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